Auto & Mobilität

Tragen Sie für bis zu drei Antriebe Verbrauch und Preis ein. Der Rechner zeigt die Energiekosten je 100 km, im Monat und im Jahr – und was der teurere Antrieb mehr kostet.

AntriebVerbrauch je 100 kmPreis
Benzin l €/l
Diesel l €/l
Strom kWh €/kWh
Günstigster Antrieb
—

So wird gerechnet

Ein Antrieb ohne Verbrauch oder Preis wird nicht gewertet. Die Mehrkosten beziehen sich auf den günstigsten gewerteten Antrieb.

Kosten = km ÷ 100 × Verbrauch × Preis. Vorbelegung: Verbrauch aus der ADAC Autokostenübersicht Frühjahr/Sommer 2026 (Opel Corsa 1.2 DI Turbo Edition, Opel Corsa Electric (50 kWh)), Benzinpreis 1,92 €/l wie vom ADAC angesetzt, Strom 37 ct/kWh aus der BDEW-Strompreisanalyse; Ladepreise nach LichtBlick Ladesäulencheck 2025 (Erhebung: Statista) und ADAC, Ladetarife für Elektroautos (Stand 2026).

Hintergrund

Am Schnelllader trennen Strom und Benzin vier Prozent

Der Benziner-Corsa verbraucht nach Norm 5,1 Liter, der elektrische 15,7 Kilowattstunden. Daraus folgt eine einzige Schwelle: Bis 62,37 ct je Kilowattstunde fährt der Stromer billiger. Haushaltsstrom liegt weit darunter. Am Schnelllader mit 60 ct darf der Verbrauch nur noch 3,9 % höher ausfallen als angegeben – weniger, als bei kaltem Akku an der Säule verloren geht. Und keiner der 11 Ad-hoc-Preise, die der ADAC an Autobahnen erhoben hat, liegt unter der Schwelle.

Von Matthias Dührkop · Stand

Grundlage: ADAC Autokostenübersicht Frühjahr/Sommer 2026 · BDEW-Strompreisanalyse April 2026 und 9 weitere · alle Quellen

Ob ein Elektroauto über die Anschaffung hinaus günstiger ist, klärt eine Gesamtkostenrechnung mit Kaufpreis, Wertverlust und Steuer – das leistet der Artikel Elektroauto gegen Verbrenner. Hier geht es nur um das, was der Rechner oben auf dieser Seite vergleicht: die Energie je 100 Kilometer. Diese Rechnung ist einfacher, aber sie hat einen Kipppunkt, der enger liegt, als die üblichen Tabellen mit ganzen Cent-Beträgen vermuten lassen.

Eine Zahl reicht: die Schwelle je Kilowattstunde

Der Rechner ist mit dem Opel Corsa vorbelegt, den es als Benziner und als Elektroauto gibt. Aus den Betriebskosten der ADAC Autokostenübersicht Frühjahr/Sommer 2026 ergeben sich 5,1 Liter Benzin und 15,7 Kilowattstunden Strom je 100 Kilometer. Der ADAC rechnet dabei mit Verbrauchswerten nach WLTP. Bei 1,92 € je Liter kostet der Benziner 9,79 € je 100 Kilometer.

Das Elektroauto ersetzt damit jeden Liter Benzin durch 3,08 Kilowattstunden. Eine Kilowattstunde darf also höchstens den Benzinpreis geteilt durch 3,08 kosten, damit der Stromer vorne bleibt. Auf den Hundertstel-Cent genau gesucht, weist der Rechner ab 62,37 ct je Kilowattstunde den Benziner als günstigeren Antrieb aus. Alles Weitere in diesem Artikel ist der Abstand eines Ladepreises zu dieser Schwelle.

Energiekosten je 100 km und Abstand zur Schwelle nach Ladeort
Ladeort Preis je kWh Strom je 100 km gegenüber Benzin bei 12.000 km/Jahr Verbrauch darf steigen um Gleichstand bei Benzinpreis
Zu Hause, Neukundentarif, BDEW 37 ct 5,81 € +478 € 68,6 % 1,139 €/l
Zu Hause, Bestandsvertrag, Destatis 40,55 ct 6,37 € +411 € 53,8 % 1,248 €/l
Öffentlich, Normalladen (AC), LichtBlick 52 ct 8,16 € +195 € 19,9 % 1,601 €/l
Öffentlich, Schnellladen (DC), LichtBlick 60 ct 9,42 € +45 € 3,9 % 1,847 €/l
Autobahn ohne Vertrag, ADAC-Beispiel 84 ct 13,19 € −408 € bereits teurer 2,586 €/l

Plus bedeutet: Das Elektroauto spart gegenüber dem Benziner mit 9,79 € je 100 km. Die vorletzte Spalte zeigt, um wie viel Prozent der Stromverbrauch höher sein darf, bevor der Ladeort die Schwelle erreicht; die letzte, bei welchem Benzinpreis Strom und Benzin gleich viel kosten – darüber ist Strom günstiger. Haushaltsstrom nach BDEW-Strompreisanalyse April 2026 und Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 111 vom 31. März 2026 (2. Halbjahr 2025), öffentliche Preise nach LichtBlick Ladesäulencheck 2025 (Erhebung: Statista) (Stand Juni 2025), der Ad-hoc-Preis ist das Beispiel, das der ADAC für eine Autobahn-Ladesäule nennt.

Die Tabelle trennt die Ladeorte deutlicher, als es die Euro-Beträge tun. Mit Haushaltsstrom darf das Elektroauto 69 % mehr verbrauchen als angegeben und bleibt trotzdem billiger; selbst mit dem höheren Durchschnittspreis bestehender Verträge sind es noch 54 %. Beim öffentlichen Normalladen schrumpft der Puffer auf 20 %. Am Schnelllader mit 60 ct bleiben 3,9 %: Der Stromer ist dort im Jahr um 45 € günstiger, aber nur, solange der Verbrauch genau dem Normwert entspricht.

Der Benzinpreis verschiebt die Schwelle mit

Die Schwelle ist kein fester Wert, sondern ein Bruchteil des Benzinpreises. Jede zehn Cent, die der Liter teurer oder billiger wird, verschieben sie im Beispiel um 3,2 ct je Kilowattstunde. Die letzte Spalte der Tabelle zeigt, was daraus folgt: Der Schnelllader verliert seinen Vorsprung, sobald der Liter Benzin unter 1,847 €/l fällt – 7,3 ct unter dem Preis, den der ADAC ansetzt. Normalladen hält bis 1,601 €/l, Haushaltsstrom bis 1,139 €/l. Das Ad-hoc-Laden an der Autobahn würde erst ab 2,586 €/l günstiger als Tanken.

Für einen Diesel gilt dieselbe Rechnung mit seinem eigenen Verbrauch und Preis. Einen Diesel-Corsa, der sich als drittes Modell gleicher Bauart vergleichen ließe, führt die ADAC-Übersicht nicht; der Rechner lässt die Zeile deshalb leer. Die Umrechnung bleibt dieselbe: Liter je 100 km mal Dieselpreis, geteilt durch die Kilowattstunden je 100 km, ergibt den Strompreis, ab dem das Elektroauto teurer fährt.

Umgekehrt lässt sich fragen, wie sparsam ein Verbrenner sein müsste, um mitzuhalten. Gegen Haushaltsstrom müsste er mit 3,03 Litern auskommen, gegen den Schnelllader mit 4,91 Litern. Gegen das Ad-hoc-Laden an der Autobahn gewinnt jeder Benziner, der weniger als 6,87 Liter braucht – bei 1,92 € je Liter.

Wie viel Autobahn die Heimladung verkraftet

Kaum jemand lädt nur an einem Ort. Wer zu Hause lädt und auf Reisen ohne Vertrag an der Autobahn, zahlt einen Mischpreis. Weil die Durchschnittspreise fürs Normal- und fürs Schnellladen in diesem Beispiel beide unter der Schwelle liegen, kann eine Mischung aus Heimstrom und diesen beiden nie teurer werden als der Benziner – selbst wer ausschließlich an der Säule lädt, fährt noch günstiger, wenn auch knapp.

Anders beim Ad-hoc-Preis von 84 ct. Jede dort geladene Kilowattstunde liegt 21,63 ct über der Schwelle, jede zu Hause geladene 25,37 ct darunter. Eine Kilowattstunde von der Autobahn braucht also 0,85 Kilowattstunden aus der Steckdose, um ausgeglichen zu werden. In Anteilen: Ab 54,0 % Ad-hoc-Strom an der gesamten Lademenge fährt der Stromer teurer als der Benziner. Je 100 Kilometer liegen zwischen beiden Ladeorten 7,38 €.

An der Autobahn liegt kein Ad-hoc-Preis unter der Schwelle

Die 84 ct sind kein Ausreißer. Der ADAC hat an Autobahn-Schnellladern die Preise von 11 Anbietern mit festen Tarifen erhoben, jeweils ohne und mit Ladevertrag. Gegen den Benziner aus dem Beispiel gerechnet:

Ad-hoc- und Vertragspreise an Autobahn-Schnellladern, Kosten je 100 km im Beispiel
Anbieter ohne Vertrag je 100 km mit Vertrag je 100 km
EnBW 87 ct 13,66 € ▲ 59 ct 9,26 €
EWE Go 84 ct 13,19 € ▲ 52 ct 8,16 €
MER 79 ct 12,40 € ▲ 57 ct 8,95 €
E.ON 79 ct 12,40 € ▲ 61 ct 9,58 €
Aral Pulse 79 ct 12,40 € ▲ 69 ct 10,83 € ▲
Circle K 79 ct 12,40 € ▲ 79 ct 12,40 € ▲
Ionity 75 ct 11,77 € ▲ 70 ct 10,99 € ▲
Allego 73 ct 11,46 € ▲ 73 ct 11,46 € ▲
Fastned 73 ct 11,46 € ▲ 73 ct 11,46 € ▲
Citywatt 64 ct 10,05 € ▲ 59 ct 9,26 €
EAM 64 ct 10,05 € ▲ 64 ct 10,05 € ▲

▲ = teurer als der Benziner mit 9,79 € je 100 km. ADAC, Veröffentlichung vom 23.07.2025; Preise aus Stichproben vor Ort im Mai 2025 und einer Recherche im Juli 2025. Tesla und Shell Recharge sind dort mit dynamischen Preisen aufgeführt und fehlen hier. Grundgebühren der Ladeverträge sind nicht enthalten.

Ohne Vertrag ist der Benziner bei allen 11 Anbietern günstiger. Selbst die niedrigsten Ad-hoc-Preise von 64 ct liegen über der Schwelle, der höchste mit 87 ct deutlich darüber. Das eigentlich Überraschende steht in der rechten Hälfte: Auch mit Ladevertrag bleiben nur 5 der 11 Anbieter unter der Schwelle, am knappsten E.ON mit 61 ct. Bei den übrigen 6 ist der Strom an der Autobahn auch mit Vertrag teurer als Benzin. Der Durchschnitt von 60 ct für Schnellladen, mit dem die erste Tabelle rechnet, stammt aus einer anderen Erhebung; an der Autobahn liegen 7 der 11 Vertragspreise darüber.

Ladeverluste: wo die vier Prozent bleiben

Ob der Verbrauch wirklich dem eingetragenen Wert entspricht, hängt zuerst daran, woher der Wert stammt. Der Normverbrauch nach WLTP wird aus der Energie berechnet, die beim Nachladen aus dem Netz fließt; Ladeverluste sind darin enthalten. Der Bordcomputer dagegen zeigt den Verbrauch ohne Ladeverluste. Der Rechner verlangt deshalb die abgerechnete Menge. Wer den Bordcomputerwert einträgt, rechnet das Elektroauto um die Ladeverluste zu billig.

Wie groß diese Verluste sind, hat der ADAC gemessen – als Anteil der bezahlten Energie, der nicht zum Fahren zur Verfügung steht:

  • an der Haushaltssteckdose zwischen 12,7 % und 24,2 %,
  • an der 11-kW-Wallbox zwischen 5,1 % und 7,0 %,
  • am Schnelllader mit warmem Akku 1 bis 4 %, mit kaltem Akku 6 bis 10 % – vor allem, weil der Akku vor dem Schnellladen geheizt wird. Diese Energie kommt aus der Säule und wird bezahlt.

Rechnet man die Tabelle von oben in dieselbe Größe um, darf beim Heimstrom 41 % der bezahlten Energie verloren gehen, beim Normalladen 16,6 %, beim Schnellladen 3,8 %. Die ersten beiden Puffer sind größer als jeder gemessene Wallbox-Verlust. Der Puffer am Schnelllader liegt dagegen innerhalb der Spanne, die der ADAC schon bei warmem Akku gemessen hat. Schon mit dem niedrigsten Wert bei kaltem Akku, 6 %, kostet eine nutzbare Kilowattstunde am Schnelllader 63,83 ct und damit mehr als die Schwelle von 62,37 ct.

Das heißt nicht, dass man die gemessenen Verluste einfach auf den Normwert aufschlagen darf – der enthält bereits die Verluste einer Wechselstromladung. Es heißt: Der Vorsprung des Schnellladers ist kleiner als die Unsicherheit darüber, wie viel Energie beim Laden verloren geht. Zu Hause ist es umgekehrt. Selbst mit dem schlechtesten Steckdosenwert von 24,2 % kostet die nutzbare Kilowattstunde 48,81 ct – weniger als die Schwelle und weniger als die 52 ct, die an der öffentlichen Normalladesäule schon vor jedem Verlust fällig werden. An der Wallbox wären es höchstens 39,78 ct. Die Steckdose kostet Geld, am Ergebnis des Vergleichs ändert sie nichts.

Mit Messwerten statt Normwerten kippt der Schnelllader

Normwerte sind Laborwerte. Der ADAC misst den Verbrauch zusätzlich auf einer eigenen Prüfrunde, beim Elektroauto einschließlich der Ladeverluste an einer 22-kW-Wallbox. Für den Corsa gibt es beide Messungen, allerdings aus früheren Baujahren derselben Modellgeneration: Der Corsa-e kam im Test auf 18,8 Kilowattstunden statt 15,6 nach WLTP, 20,5 % mehr. Der Benziner mit 74 kW und Schaltgetriebe verbrauchte im ADAC Ecotest 5,4 Liter, 5,9 % mehr als der Normwert, mit dem der Rechner vorbelegt ist.

Der Stromverbrauch weicht also stärker ab als der Benzinverbrauch – und genau das verschiebt die Schwelle. Mit den Messwerten kostet der Benziner 10,37 € je 100 Kilometer, und das Elektroauto ist nur noch bis 55,15 ct je Kilowattstunde günstiger:

Energiekosten je 100 km mit ADAC-Messverbrauch statt Normverbrauch
Ladeort Strom je 100 km gegenüber Benzin bei 12.000 km/Jahr
Zu Hause, Neukundentarif 6,96 € +409 €
Zu Hause, Bestandsvertrag 7,62 € +329 €
Öffentlich, Normalladen (AC) 9,78 € +71 €
Öffentlich, Schnellladen (DC) 11,28 € −109 €
Autobahn ohne Vertrag 15,79 € −651 €

Verbrauch 18,8 kWh und 5,4 l je 100 km aus ADAC-Tests (Corsa-e Elegance, Tabelleneintrag 12/21; Corsa 1.2 DI Turbo Elegance, Test 03/2020), Preise wie in der ersten Tabelle. Beide Tests stammen aus der Zeit vor der Anpassung der ADAC-Prüfmethode Anfang 2026.

Der Schnelllader mit 60 ct fährt jetzt 109 € im Jahr teurer als der Benziner, das Normalladen bleibt mit 3,15 ct Abstand zur Schwelle gerade noch günstiger. Haushaltsstrom verliert zwar an Vorsprung, gewinnt aber weiterhin deutlich. Die Antwort auf die Frage „Schnellladen oder Tanken?" hängt in diesem Beispiel also nicht am Ladepreis, sondern daran, welcher Verbrauch in die Rechnung geht. Deshalb fragt der Rechner nach dem eigenen Verbrauch aus Belegen und nicht nach dem Prospektwert.

Was diese Rechnung nicht enthält

  • Grundgebühren. Kostet ein Ladevertrag eine monatliche Gebühr, verteilt sie sich auf die geladene Menge. Wer selten unterwegs lädt, zahlt dann effektiv mehr als den Preis je Kilowattstunde, der in den Tabellen steht.
  • Die Zusammensetzung des Heimstroms. Warum der Haushaltspreis bei 37 ct liegt und welcher Teil davon sich durch einen Tarifwechsel bewegen lässt, erklärt der Artikel Woraus der Strompreis besteht.
  • Alles außer Energie. Kaufpreis, Wertverlust, Steuer und Werkstatt entscheiden über die Gesamtkosten stärker als die Energie. Der Elektroauto-TCO-Rechner rechnet sie zusammen, der Spritkosten-Rechner die Kosten einer einzelnen Fahrt.
  • Marktpreise mit Datum. Die öffentlichen Ladepreise stammen aus Erhebungen des Jahres 2025, der Benzinpreis ist der Dreimonatsdurchschnitt, den der ADAC im Frühjahr 2026 angesetzt hat. Die Schwelle rechnet der Rechner mit jedem eingetragenen Preis neu; die Tabellen hier gelten für die genannten Werte.

Modellannahmen: Verbrauch aus den ADAC-Betriebskosten zurückgerechnet (Pflegepauschale abgezogen) und wie im Rechner auf eine Nachkommastelle gerundet. Ungerundet (5,132 l und 15,667 kWh) läge die Schwelle bei 62,90 ct; am Befund ändert das nichts, der Puffer am Schnelllader wüchse lediglich auf 4,8 %. Fahrleistung 12.000 km im Jahr wie in der Vorbelegung des Rechners.

Häufige Fragen

Wie ermittle ich meinen Verbrauch?

Aus Tank- oder Ladebelegen: Liter oder kWh seit dem letzten vollen Tanken oder Laden, geteilt durch die gefahrenen Kilometer, mal 100. Beim Elektroauto die abgerechneten kWh nehmen, nicht den Bordcomputerwert.

Was kostet Laden an öffentlichen Säulen?

Öffentliches Normalladen (AC) kostet im Schnitt 52 ct/kWh, Schnellladen (DC) 60 ct/kWh – beides nach LichtBlick Ladesäulencheck 2025 (Erhebung: Statista). Ohne Vertrag an der Autobahn nennt der ADAC als Beispiel 84 ct/kWh, einzelne Anbieter verlangen mehr (ADAC, Ladetarife für Elektroautos (Stand 2026)). Zu Hause gilt der Haushaltstarif, im Durchschnitt 37 ct/kWh.

Warum bleibt ein Feld leer?

Ein Antrieb ohne Verbrauch oder Preis wird nicht gewertet – sonst erschiene er mit 0 € als der günstigste. Für Diesel ist nichts vorbelegt; tragen Sie Verbrauch und Preis Ihres Fahrzeugs ein.

Ist das E-Auto damit insgesamt günstiger?

Das zeigt dieser Rechner nicht. Er vergleicht nur die Energiekosten. Für Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung und Werkstatt gibt es den Elektroauto-TCO-Rechner.

Benzin, Diesel und Strom: Was die Energie je Kilometer kostet

Die Rechnung

Kosten je 100 km sind Verbrauch je 100 km mal Preis je Liter oder Kilowattstunde. Den Verbrauch kennen Sie am genauesten aus Tankbelegen oder Ladeabrechnungen: getankte Liter oder geladene kWh geteilt durch die gefahrenen Kilometer, mal 100. Beim Elektroauto zählt die Menge, die an der Wallbox oder Säule abgerechnet wird – sie liegt wegen der Ladeverluste über dem Wert im Bordcomputer.

Beispiel: derselbe Corsa als Benziner und als Elektroauto

Aus den Betriebskosten der ADAC Autokostenübersicht Frühjahr/Sommer 2026 ergeben sich 5,1 l Benzin und 15,7 kWh Strom je 100 km. Bei 1,92 € je Liter kostet der Benziner 9,79 € je 100 km. Was das Elektroauto kostet, hängt am Ladeort (AC- und DC-Preise nach LichtBlick Ladesäulencheck 2025 (Erhebung: Statista), Ad-hoc-Preis nach ADAC, Ladetarife für Elektroautos (Stand 2026), Heimstrom nach BDEW):

LadeortPreis je kWhStrom je 100 kmErsparnis gegenüber Benzin bei 12.000 km/Jahr
Zu Hause37 ct5,81 €478 €
Öffentlich AC52 ct8,16 €195 €
Öffentlich DC60 ct9,42 €45 €
Ad hoc an der Autobahn84 ct13,19 €-408 €

Ab rund 62,4 ct je kWh fährt das Elektroauto in diesem Beispiel teurer als der Benziner. Wer überwiegend ohne Vertrag schnell lädt, verliert den Energiekostenvorteil also vollständig.

Was der Vergleich nicht zeigt

Nur die Energiekosten. Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung, Steuer und Werkstatt vergleicht der Elektroauto-TCO-Rechner – dort kann ein niedriger Energiepreis durch einen höheren Kaufpreis wieder aufgezehrt werden.