Auto & Mobilität

Mit dem Spritkosten-Vergleich sehen Sie, welcher Energieträger (Benzin, Diesel, Strom) für Ihre Fahrleistung am günstigsten ist. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung beim nächsten Autokauf.

Liter/100km
€/Liter
Kosten pro 100 km
— €
Monatliche Kosten (bei 1.000 km)
— €
Jährliche Kosten
— €

So wird gerechnet

Die Betriebskosten variieren stark: E-Autos verbrauchen ca. 15-20 kWh/100 km und kosten bei Heimladung rund 4-6 € pro 100 km. Benziner liegen bei 10-14 €. Die Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos bis 2030 (§ 3d KraftStG) verstärkt den Kostenvorteil.

Berechnung basiert auf aktuellen Energiepreisen.

Häufige Fragen

Warum ist das E-Auto günstiger?

Elektromotoren sind effizienter (90% vs. 30% bei Benzin). Weniger Energieverlust = niedrigere Kosten. Zusätzlich: kein Öl, weniger Wartung.

Was ist der Verbrauch eines E-Autos?

Kompaktklasse: 15-18 kWh/100km. SUV: 20-25 kWh/100km. Benziner gleiche Klasse: 6-8 Liter/100km.

Wie wirken sich Strompreise aus?

Bei 0,20€/kWh: sehr günstig. Bei 0,40€/kWh: immer noch günstiger als Benzin. Wichtig: Zuhause laden ist billiger als öffentliche Ladesäulen.

Diesel vs. Benzin – was ist günstiger?

Diesel ca. 3-10% billiger pro Liter. Aber: Diesel-Fahrzeuge sind teurer, höhere KFZ-Steuer, mehr Wartung. Ab 15.000 km/Jahr lohnt sich Diesel.

Was sind Ladesäulen-Kosten?

Öffentliche Ladesäulen: 0,30-0,50€/kWh (teurer als Zuhause). Schnellladung: bis 0,60€/kWh. Langfristig: Wallbox zu Hause installieren!

Spritkosten, Stromkosten und Antriebsarten im Vergleich

Der Energieverbrauch ist einer der größten laufenden Kostenfaktoren beim Autofahren. Ob Benzin, Diesel, Erdgas oder Strom: Jeder Energieträger hat andere Kosten pro gefahrenem Kilometer, und die Unterschiede können über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs mehrere tausend Euro betragen. Ein systematischer Vergleich hilft bei der Wahl des richtigen Antriebs.

Benzin und Diesel im Vergleich: Dieselkraftstoff ist pro Liter etwas günstiger als Benzin, allerdings verbrauchen Dieselmotoren auch weniger Kraftstoff pro 100 km (ca. 5-7 Liter vs. 6-9 Liter bei Benzinern gleicher Leistungsklasse). Die niedrigeren Betriebskosten des Diesels werden jedoch durch höhere Anschaffungspreise, eine höhere Kfz-Steuer und teurere Wartung (Dieselpartikelfilter, AdBlue) relativiert. Als Faustregel gilt: Diesel lohnt sich ab ca. 15.000-20.000 km Jahresfahrleistung.

Strom als Energieträger: E-Autos verbrauchen typischerweise 15-22 kWh pro 100 km. Bei einem Haushaltsstrompreis von ca. 0,30-0,35 Euro/kWh ergeben sich Kosten von nur 4,50-7,70 Euro pro 100 km. Zum Vergleich: Ein Benziner mit 7 Liter Verbrauch bei 1,85 Euro/Liter kostet 12,95 Euro pro 100 km. Das bedeutet eine Einsparung von rund 50-60 Prozent bei den reinen Energiekosten. Wichtig: An öffentlichen Schnellladesäulen ist der Strom deutlich teurer (0,45-0,79 Euro/kWh).

Einflussfaktoren auf den Verbrauch: Der tatsächliche Verbrauch weicht oft vom Herstellerwert ab. Fahrweise, Reifendruck, Klimaanlage, Beladung und Geschwindigkeit beeinflussen den Kraftstoffverbrauch erheblich. Bei Autobahnfahrten über 130 km/h steigt der Verbrauch überproportional. E-Autos verlieren bei niedrigen Temperaturen bis zu 30 Prozent Reichweite, da die Batterieheizung und Innenraumheizung zusätzlich Strom benötigen.

Alternative Kraftstoffe: Autogas (LPG) kostet ca. 0,70-0,90 Euro/Liter, hat aber einen höheren Verbrauch (ca. 20 Prozent mehr als Benzin). Erdgas (CNG) bietet günstige Betriebskosten, doch das Tankstellennetz ist begrenzt. Wasserstoff-Fahrzeuge (FCEV) sind noch selten und haben hohe Betankungskosten von ca. 12-15 Euro pro 100 km.

Praxistipp: Führen Sie ein Fahrtenbuch oder nutzen Sie eine Verbrauchs-App, um Ihren tatsächlichen Verbrauch zu kennen. Der Normverbrauch nach WLTP weicht oft um 10-25 Prozent vom Realverbrauch ab. Nur mit Ihren echten Werten erhalten Sie eine realistische Kostenberechnung.