Auto & Mobilität

Mit dem Elektroauto TCO-Rechner vergleichen Sie die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) eines E-Autos mit einem vergleichbaren Benziner über 5-10 Jahre.

E-Auto Gesamtkosten
— €
Benziner Gesamtkosten
— €
Ersparnis mit E-Auto
— €

So wird gerechnet

TCO (Total Cost of Ownership) berücksichtigt nicht nur den Kaufpreis, sondern auch Versicherung, Wartung, Sprit/Strom und Wertverlust.

Berechnung basiert auf aktuellen Strompreisen, Benzinpreisen und Wartungskosten.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Elektroauto wirtschaftlich?

Ab 10.000-15.000 km/Jahr ist ein E-Auto meist günstiger als ein Benziner über 8+ Jahre. Bei 5.000 km/Jahr rechnet es sich nicht.

Was kostet der Strom vs. Benzin?

E-Auto: ca. 3-5€ pro 100 km (bei 20€/kWh). Benziner: ca. 8-10€ pro 100 km (bei 1,80€/Liter). E-Auto ist ca. 50% günstiger beim Betrieb.

Ist die Batterie ein Kostenfaktor?

Batterien halten heute 10+ Jahre. Garantie meist 8 Jahre oder 160.000 km. Austausch kostet 5.000-10.000€, aber sehr selten nötig.

Wartungskosten E-Auto vs. Benziner?

E-Auto: 100-150€/Jahr (Reifen, Inspektion). Benziner: 400-600€/Jahr (Öl, Filter, Zündkerzen, TÜV).

Gibt es noch Förderungen?

Die bundesweite Umweltprämie (BAFA) ist Ende 2023 ausgelaufen. 2026 gibt es je nach Bundesland und Kommune noch regionale Zuschüsse sowie vergünstigte KfW-Kredite für Wallboxen. Die größten geldwerten Vorteile liegen bei der Dienstwagenbesteuerung (0,25 % statt 1 %) und der Kfz-Steuerbefreiung.

Ist mein E-Auto von der Kfz-Steuer befreit?

Reine Elektroautos, die bis zum 31.12.2025 erstmals zugelassen wurden, sind nach § 3d KraftStG bis längstens Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Für spätere Erstzulassungen gilt die Befreiung nach aktueller Rechtslage nicht automatisch – hier ist eine gesetzliche Verlängerung im politischen Gespräch, aber noch nicht final beschlossen.

Was bringt die THG-Quote?

Halter reiner E-Autos können jährlich ihre Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über einen Anbieter verkaufen. Die Prämie ist von anfänglich mehreren Hundert Euro stark gefallen und liegt 2026 meist nur noch bei etwa 25 bis 100 Euro pro Jahr, abhängig vom Zertifikatspreis.

Was kostet öffentliches Laden im Vergleich zu Hause?

Zu Hause laden Sie zum Haushaltsstrompreis von rund 30 bis 40 ct/kWh. Öffentliches AC-Laden kostet meist 45 bis 60 ct/kWh, Schnellladen (DC) an der Autobahn oft 60 bis 79 ct/kWh. Wer überwiegend zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt, senkt die Energiekosten erheblich.

Wie stark verliert ein E-Auto an Wert?

Der Restwert ist stark modellabhängig. Gefragte Modelle mit guter Reichweite und aktueller Batterietechnik halten ihren Wert ähnlich gut wie Verbrenner. Ältere E-Autos mit kleiner Batterie verlieren dagegen überdurchschnittlich. Setzen Sie im Rechner einen realistischen Restwert für Ihr konkretes Modell an.

Elektroauto vs. Verbrenner: Gesamtkosten im Vergleich

Die Entscheidung zwischen Elektroauto und Verbrenner ist mehr als eine Frage des Kaufpreises. Die Total Cost of Ownership (TCO) umfasst alle Kosten, die während der gesamten Nutzungsdauer eines Fahrzeugs anfallen: Anschaffung, Energie, Wartung, Versicherung, Steuern und Wertverlust. Nur wer alle Blöcke zusammenrechnet, erkennt, welches Antriebskonzept für das eigene Fahrprofil wirklich günstiger ist.

TCO-Vergleich über 5 Jahre (Beispielrechnung)

Die folgende Modellrechnung zeigt einen Mittelklassewagen bei 15.000 km pro Jahr über 5 Jahre (75.000 km gesamt), Heimladen zu 0,35 Euro/kWh und Benzin zu 1,80 Euro/Liter. Die Werte sind Richtgrößen und ersetzen keine individuelle Kalkulation.

Kostenblock (5 Jahre)ElektroautoBenziner
Anschaffungspreis42.000 €33.000 €
Energie (Strom bzw. Benzin)ca. 4.990 €ca. 9.450 €
Wartung & Verschleißca. 750 €ca. 2.750 €
Kfz-Steuer0 € (befreit)ca. 600 €
Versicherungca. 3.100 €ca. 2.800 €
THG-Prämie (Gutschrift)ca. −300 €
Restwert nach 5 Jahren−21.000 €−14.850 €
Gesamtkosten (TCO)ca. 29.540 €ca. 33.750 €

Im Beispiel ist das E-Auto trotz höherem Kaufpreis über 5 Jahre rund 4.200 Euro günstiger – vor allem wegen niedriger Energie- und Wartungskosten. Bei geringer Fahrleistung oder teurem Ladestrom kann sich das Bild umkehren.

Anschaffung, Kfz-Steuer und Dienstwagenvorteil

Elektroautos haben meist einen höheren Listenpreis als vergleichbare Verbrenner. Dafür sind reine E-Autos mit Erstzulassung bis 31.12.2025 nach § 3d KraftStG bis längstens Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Dienstwagenfahrer profitieren zusätzlich: Für die private Nutzung werden nur 0,25 % des Bruttolistenpreises pro Monat versteuert (bei Fahrzeugen bis 70.000 Euro), gegenüber 1 % beim Verbrenner. Eine bundesweite Kaufprämie gibt es seit Ende 2023 nicht mehr, wohl aber regionale Zuschüsse einzelner Länder und Kommunen.

Energiekosten: Heimladen schlägt öffentliches Laden

Die laufenden Kosten machen den größten Unterschied. Ein E-Auto verbraucht im Schnitt 18–22 kWh pro 100 km. Beim Heimladen zum Haushaltsstrompreis (rund 35 ct/kWh) ergeben sich etwa 6,30–7,70 Euro pro 100 km. Öffentliches AC-Laden (45–60 ct/kWh) und Schnellladen an der Autobahn (bis 79 ct/kWh) sind deutlich teurer. Ein Benziner mit 7 Litern kommt bei 1,80 Euro/Liter auf rund 12,60 Euro pro 100 km – der Kostenvorteil des E-Autos schmilzt also, wenn oft öffentlich geladen wird.

Wartung, Versicherung und Restwert

E-Autos haben spürbar geringere Wartungskosten: Ölwechsel, Zahnriemen, Auspuff und Kupplung entfallen, und die Bremsbeläge halten dank Rekuperation zwei- bis dreimal so lange. Laut ADAC liegen die jährlichen Wartungskosten bei etwa 100–200 Euro, Verbrenner bei 400–800 Euro. Die Versicherung ist mal günstiger, mal teurer – ein Vergleich lohnt. Der Restwert ist stark modellabhängig: Gefragte E-Modelle halten ihren Wert gut, ältere mit kleiner Batterie verlieren überdurchschnittlich.

Praxistipp und THG-Quote

Wer eine eigene Wallbox hat und überwiegend zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt, spart am meisten – idealerweise mit dynamischem oder PV-Strom. Zusätzlich können Halter jährlich ihre THG-Quote verkaufen; die Prämie ist 2026 allerdings auf meist 25–100 Euro pro Jahr gesunken. Als Faustregel amortisiert sich ein E-Auto ab etwa 10.000–15.000 km Jahresfahrleistung innerhalb von rund 5–8 Jahren gegenüber einem vergleichbaren Benziner.