Mit dem Mietrendite-Rechner berechnen Sie die Brutto- und Nettorendite einer Mietimmobilie. Die Bruttomietrendite (Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis) eignet sich zum schnellen Vergleich verschiedener Objekte, bildet aber nicht die tatsächliche Rentabilität ab – dafür benötigen Sie die Nettomietrendite, die alle nicht umlagefähigen Kosten wie Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallrisiko berücksichtigt. Beide Kennzahlen sind für Kapitalanleger unverzichtbar, um verschiedene Anlageobjekte objektiv zu vergleichen und eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen.
So wird gerechnet
Die Bruttorendite ergibt sich aus Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis, die Nettorendite berücksichtigt zusätzlich alle nicht umlagefähigen Kosten. Als Orientierung gelten in Deutschland folgende Richtwerte: Eine Nettorendite unter 2,5 % ist für eine Kapitalanlage problematisch, 3–4 % gelten als solide, und ab 5 % spricht man von einer sehr guten Rendite. In Großstädten wie München oder Hamburg liegen die Nettorenditen aktuell häufig nur bei 2–3 %, während in B- und C-Städten wie Leipzig, Chemnitz oder Magdeburg Nettorenditen von 4–6 % erreichbar sind. Mieteinnahmen unterliegen der Einkommensteuer nach § 21 EStG und können durch Abschreibung (AfA) nach § 7 EStG steuerlich optimiert werden. Für Wohngebäude beträgt die lineare AfA 2 % jährlich (Baujahr ab 1925), 2,5 % bei älteren Gebäuden und 3 % bei Neubauten ab 2023.
Berechnung nach dem Ertragswertverfahren gemäß § 17 ff. ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung). Die verwendeten Formeln entsprechen der in der Immobilienwirtschaft üblichen Renditeberechnung nach dem Makler- und Bauträgerverband (IVD). Steuerliche Grundlagen: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung nach § 21 EStG, Abschreibung nach § 7 Abs. 4 EStG.