Mit dem Quadratmeterpreis-Vergleich sehen Sie aktuelle Immobilienpreise pro Quadratmeter nach Region und Immobilientyp. Die Preisunterschiede in Deutschland sind enorm: Während in München Eigentumswohnungen ab 7.000 Euro/m² gehandelt werden, sind vergleichbare Objekte in Chemnitz oder Bremerhaven bereits ab 1.500 Euro/m² erhältlich. Neben der Lage beeinflussen Faktoren wie Baujahr, Energieeffizienzklasse, Ausstattung und die Mikrolage (Stockwerk, Ausrichtung, Nachbarschaft) den Quadratmeterpreis erheblich – dieser Rechner hilft Ihnen, regionale Durchschnittswerte einzuordnen und Angebote realistisch zu bewerten.
So wird gerechnet
Der Quadratmeterpreis berechnet sich aus dem Gesamtpreis geteilt durch die Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung (WoFlV). Aktuelle Richtwerte für Eigentumswohnungen (Bestand): München 7.000–12.000 Euro/m², Frankfurt am Main 5.000–8.000 Euro/m², Hamburg und Berlin 4.500–7.500 Euro/m², Stuttgart, Düsseldorf und Köln 4.000–6.500 Euro/m², Leipzig und Dresden 2.500–4.500 Euro/m². Einfamilienhäuser liegen in der Regel 10–20 % über diesen Werten. Bei Mietwohnungen bewegen sich die Kaltmieten zwischen 5 Euro/m² in ländlichen Regionen und über 20 Euro/m² in Münchner Bestlagen. Der Vervielfältiger (Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete) sollte laut Expertenempfehlung nicht über 25 liegen – in gefragten Großstädten werden jedoch häufig Werte von 30–40 erreicht.
Preisdaten basieren auf Auswertungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte (§ 192 BauGB), die Kaufpreise aus notariellen Kaufverträgen erfassen. Ergänzend fließen Daten des Immobilienpreisindex des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und des VDPB Research Immobilienpreisindex ein. Die Wohnflächenberechnung richtet sich nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV).